The David Gribble Archive : Talks
Lernen freie Kinder genug?
Freiburg, 2006
Seite 6

Janet Sayers, die in der Schule von 1958 bis 1963 war, hat beruhigend fast das Gegenteil gesagt.
Aber nachher [nach Dartington], Cambridge. Was für eine Ernüchterung, mit ihrer Biederkeit und ihrer kleinlichen, von der Universitätspolizei kontrolliereten Regeln. Aber sie hat nicht die von Dartington erlernte Freude an Literatur, Musik und Kunst zerstören können.
Lot Sutcliffe, der jetzt Bauer ist, war in den 30er und 40er Jahren in der Schule.
Ich war glücklich in Dartington, und habe immer auf meine Schultage mit Vergnügen zurückgeblickt. Damals habe ich das nicht als eigenartig gesehen, aber später habe ich so viele Leute getroffen, die sehr unglücklich in ihrer Schule war, dass ich glaube, so dass es etwas besonders gutes für von Dartington zeigt.
Vanessa Pawsey war in der Schule von 1960 bis 1962 und wurde später Lehrerin in einer ungeheueren öffentlichen Gesamtschule, wo sie die lieblose Atmosphäre als abstossend empfand. Dort wurde sie darauf merksam, sagt sie, dass es zwischen den ausgesprochenen Zielen der Schule und den versteckten Lehren über der Nichtsnützigkeit der Schüler eine grosse Kluft gäbe.
In ihrem Beitrag zu meinem Buch sagte sie:
In Dartington haben wir an Entscheidungen über Regeln teilgenommen und versucht, sie durchzusetzen. Wir konnten verlangen, dass ein Lehrer, der uns nicht lehrte, was wir lernen wollten, entlassen werden sollte, und die Schule war von uns abhängig, indem wir bei der häusliche Arbeit halfen, und daher haben wir gelernt, wie eine Gemeinschaft gut läuft und wie man konstruktive Macht darin ausüben kann, wie man mit diesem stumpfen, nützlichen Werkzeug Demokratie umgehen kann.
Amy Chamier war in der Schule von 1972 bis 1978. Sie hat folgendes geschrieben:
Ich finde die Erbe von Dartington schwer zu entwirren: die Fäden laufen durch mein ganzes Leben hindurch, aber ich kann ihre Muster nicht leicht definieren. Nur Eines scheint klar zu sein: die Schule hat mir eine unerschütterliche Glaube an das Recht gegeben, so zu sein, wie ich bin.
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